Kreativer Umgang mit Lampenfieber und Nervosität

 

Lampenfieber ist ein Phänomen, das nicht nur in den künstlerischen Sphären existiert, in denen Menschen regelmäßig auf der Bühne stehen. Jeder, der in völlig unkünstlerischer Absicht schon einmal eine Rede gehalten hat – bei einem Geburtstag oder einer Hochzeit etwa –, wird die Nervo­si­tät kennen, das Gefühl jener Angespanntheit, das sich vor solchen Auftritten im Körper ausbreitet und nicht selten zu einer Ein­schränkung der Redegewandtheit führt. Vor allem in den ersten Momenten fühlt man sich unwohl und hofft, dass niemand etwas von der eigenen Unsicherheit mitbekommt. Viele kennen die innere Unruhe oder lähmende Anspannung vor einem bevorstehenden Auftritt, einem Interview oder einem Vortrag, besonders, wenn das Ereignis für einen persönlich eine besondere Bedeutung hat.

Hinter Lampenfieber stecken ganz unterschiedliche Ängste oder Befürchtungen: Angst, Fehler zu machen oder zu versagen, Angst, bewertet und beurteilt zu werden, nicht gut genug zu sein und dadurch mit unerwünschten Konsequenzen konfrontiert zu werden, die Befürchtung, mit Kritik oder Ablehnung umgehen zu müssen, die Aufregung, im Mittelpunkt zu stehen, sind nur einige davon.

Lampenfieber ein harmloses Übel? In vielen Fällen ja. Oft ist die Rede von der stimulierenden Wirkung, diesem allerletzten Kick, den es braucht, um eine überzeugende Darbietung abzuliefern. In anderen kann es aber auch die Hölle bedeuten. Enrico Caruso, dessen Lampen­fie­ber­geschichten fast ebenso berühmt sind wie er selbst, litt zeit seines Lebens unter dieser Plage, die ihn nicht nur zum Kettenraucher machte, son­dern auch dafür sorgte, dass er sich regelmäßig hinter der Bühne übergeben musste.

Unterrichts- und Workshopinhalte

Nach den neuesten Erkenntnissen aus der Hirnforschung haben wir einen Pool von Techniken, Tipps und Strategien aus unterschiedlichsten Bereichen zusammengestellt. Wir tasten uns an dein ganz persönliches "Lampenfiebermuster" heran und vertiefen individuell und lösungsbezogen den oder die Ansätze, die dir am meisten zusagen

Die Bausteine, die wir dafür verwenden, sind körpertherapeutischen Ansätze, mentales Training, Arbeit mit dem inneren Team, EFT und Tools aus der systemischen und hypno-systemischen Therapie.

Aber auch ganz atem- und stimmtechnische Tipps und Tricks sowie Sammeln von Praxis-erfahrungen  in verschiedenen Kontexten und Situationen, um immer mehr Sicherheit in die eigene Stimme, den eigenen Körper und das eigene Können zu bekommen.